Aktuelles:

Klubabend

Freitags ab 21:00


Öffnungszeiten der Bibliothek

Mittwochs 18:00 - 20:00


Slowenischkurs 2017/18

Anfänger_innen: Montags um 18:00-19:30 h Fortgeschrittene: Montags um 19:30-21:00 h


Chorproben

Mittwochs 19:30 - 22:00


KSŠŠD » Der Klub » 

Der Klub

Der KSŠŠD ist ein subventionierter Verein der Kärntner-slowenischen Studentinnen und Studenten in Wien. Jedes Jahr wird der Vorstand auf der Generalversammlung neu gewählt, um für kulturelle, politische und gesellige Tätigkeiten zu sorgen.

 

Predsednica/Vorsitzende:
Jana Trap

Podpredsednik/Vizevorsitzender:
Jakob Stadler

Tajnika/SchriftführerInnen:
Kati Schellander/Benjamin Butej

Računovodja/Finanzreferent:
Gregor Novak

Knjižičarja/BibliothekarInnen:
Julija Urban/ Flo Jordan

Odbor/Vorstand:

Gregor Trap
Dominik Metschina
Damian Leben
Thomas Mayrhauser
Niko Jelen
Simon Srienc
Bernhard Jordan

Razširjeni odbor/Erweiterter Vorstand:
Matic Germovšek
Benjamin Messner
Miro Verdel

Preglednika/RechnungsprüferInnen:

Gabriel Stern
Mira Stadler

Der Klub slowenischer StudentInnen in Wien  (KSŠŠD) ist vor allem im kulturellen und gesellschaftspolitischen Bereich aktiv, organisiert Diskussionen, Lesungen, Konzerte, Filmabende und beteiligt sich an verschiedenen Aktionen und Manifestationen der Solidaritäts- und Antikriegsbewegung.

Außerdem bemühen wir uns die Kooperation mit slowenischen Studenten- und Jugendorganisationen in Österreich, sowie mit anderen Organisationen und Einzelpersonen zu stärken, die sich für die im Artikel 7 des Österreichischen Staatsvertrages garantierten Rechte der Kärntner Slowenen einsetzen.

Die Geschichte des KSŠŠD

1923: Eine Handvoll slowenischer Studenten aus Kärnten gründete den Klub, damals noch unter dem Namen „Klub der Kärntner slowenischen Akademiker in Wien“.

Der erste Vorsitzende des Klubs war Zdravko Zwitter, der den „Dunajski Krožek“ („Wiener Kreis)“ ins Leben rief. Das Ziel dieser Vereinigung war es, eine Plattform für alle in Wien lebenden Slowenen zu schaffen. Neben einer Gesangs-, einer Tamburizza- und einer Theatergruppe gab es auch eine slowenische Sonntagsschule. Die Treffen des Klubs fanden damals im Korrekturzimmer einer tschechischen Druckerei im fünften Wiener Gemeindebezirk statt – dort korrigierten die Klubmitglieder die Zeitung „Koroški Slovenec“, die von Tschechen in Wien gedruckt wurde.

Im Jahr 1941, nach dem Angriff auf Jugoslawien, verboten die Nazis alle noch bestehenden slowenischen Vereine, darunter auch den Klub der Kärntner slowenischen Akademiker in Wien. 16 Klubmitglieder kamen während des Zweiten Weltkriegs ums Leben.

1946 wurde der Klub neu gegründet. Weil sie über keine eigenen Räumlichkeiten verfügten, hielten die Studenten ihre Treffen in Kaffeehäusern ab, dementsprechend waren natürlich auch die Möglichkeiten der Klubtätigkeit eingeschränkt.

Im Jahr 1960/61 stellte der Kroatische Akademikerklub seine Räumlichkeiten einmal wöchentlich den slowenischen Studenten zur Verfügung.

1961 übersiedelte der Klub in das neu gegründete Studentenheim „Korotan“ und änderte seinen Namen in „Klub slowenischer Studenten in Wien“. Die Zahl der Klubmitglieder stieg schnell an und auch die Kontakte mit der Wiener Öffentlichkeit wurden intensiver – bekannte Politiker wie Klaus und Kreisky besuchten in den darauf folgenden Jahren den Klub.

In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre begann die Studentenrevolte, von der auch die slowenische Jugend beeinflusst wurde. Die Klubmitglieder entwickelten mehr Bewusstsein für andere politische Probleme in verschiedenen Teilen der Welt, wobei sie gleichzeitig einen Ausweg aus der festgefahrenen Situation in der Minderheitenfrage suchten. Ihre Tätigkeit übte starken Einfluss auf die erstarrten politischen Strukturen der Kärntner Slowenen aus.

1970 gründeten einige Klubmitglieder die politische Zeitschrift „Kladivo“ und begannen mit Sprühaktionen, wobei sie den einsprachigen Ortstafeln die slowenischen Ortsbezeichnungen hinzufügten. Beide Kärntner slowenischen politischen Organisationen distanzierten sich anfangs von diesen Aktionen, die slowenische Bevölkerung in Kärnten jedoch solidarisierte sich damit.

1971 bekam der Klub endlich seine eigenen Räumlichkeiten in der Mondscheingasse 11 im siebten Wiener Gemeindebezirk, wo er sich auch heute noch befindet.

Die Klubmitglieder wurden immer aktiver in der internationalen Solidaritätsbewegung und befassten sich auch mit anderen sozialpolitischen Themen in Österreich.

1973 organisierte der Klub die erste Massendemonstration für die Durchsetzung des Artikels 7 des Österreichischen Staatsvertrages, 1976 war er aktiv am Boykott der Minderheitenfeststellung beteiligt.

Im Jahr 1980 übernahm der Klub das Sekretariat des Österreichischen antifaschistischen Komitees und vertiefte die Kontakte zu österreichischen Organisationen, die sich gegenüber den Kärntner Slowenen solidarisch zeigten. Außerdem engagierten sich die Klubmitglieder in der Antikriegs- und Friedensbewegung.

© 2008-2018 KSŠŠD - Klub slovenskih študentk in študentov na Dunaju, Mondscheingasse 11, 1070 Wien/Dunaj